Corona-Hilfen


Die wfc hat für Unternehmen und Selbstständige alle wichtigen Infos über die Hilfen in der Corona-Krise zusammengestellt. Zur Übersicht

Finanzielle Unterstützung für gute Ideen

Wir helfen Ihnen, die passenden Fördermittel zu finden

Die Entwicklung und Umsetzung von innovationen Ideen oder Schritten zur digitalen Transformation bedeuten in der Regel auch einen finanziellen Mehraufwand. Um diesen abzumildern sowie Innovation und Digitalisierung in den Unternehmen weiter voranzutreiben, gibt es zahlreiche finanzielle Fördermöglichkeiten. Im Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam mit Ihnen, welches das passende Angebot ist.

Die wichtigsten Förderprogramme für Innovation und Digitalisierung im Überblick:

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das Programm bietet finanzielle, projektbezogene Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in kleinen und mittleren Unternehmen, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen und Produktionsverfahren führen. Gefördert werden Projekte von einzelnen Unternehmen, Kooperationsprojekte von mindestens zwei Unternehmen oder einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung sowie Projekt aus einem Netzwerk heraus.

Weitere Informationen unter www.zim.de

Mittelstand Innovativ & Digital (MID)-Gutscheine

In der Nachfolge des Digitalisierungs- sowie Innovationsgutscheins und des Digitalisierungs- sowie Innovationsassistenten hat das Land NRW das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital (kurz: MID) neu aufgelegt. KMU bis 249 Mitarbeiter können ab sofort Fördermittel über vier abgegrenzte Module beantragen:

  • MID-Digitalisierung fördert eine begleitende Beratung zur Umsetzung von digitalen Produkten, Dienstleistungen und Fertigungsverfahren (max. Fördersumme: 15.000 Euro)
  • MID-Analyse fördert externe wissenschaftliche und technologische Beratung bei der Entwicklung eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Fertigungsverfahrens durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen (max. Fördersumme: 15.000 Euro)
  • MID-Innovation fördert externe, umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für innovative Produkte, Dienstleistungen oder Fertigungsverfahren durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen (max. Fördersumme: 40.000 Euro)
  • MID-Assistent ermöglicht kleinen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten durch einen Zuschuss über zwei Jahre, einen Hochschulabsolventen/ eine Hochschulabsolventin zur Bearbeitung von Innovations- und Digitalisierungsvorhaben einzustellen.

Weitere Informationen unter www.mittelstand-innovativ-digital.nrw

Digital Jetzt

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ dabei, die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen. Es bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien zu investieren. Das Programm ist in zwei Module aufgeteilt.

Modul 1: Investitionen in digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Implementierungen

Modul 2: Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeitenden im Umgang mit digitalen Technologien

+++ ACHTUNG: Aktuell hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Antragstellung aufgrund der großen Nachfrage gestoppt. Voraussichtlich ab 15. Oktober soll die Antragsstellung wieder möglich sein – bis der Fördertopf in Höhe von 40 Millionen Euro für 2020 ausgeschöpft ist. +++

Fördervoraussetzungen:

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft aus allen Branchen (inkl. Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis maximal 499 Beschäftigten
  • Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen bei Einzelanträgen, die minimale Fördersumme liegt bei 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2.
  • Das Vorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Nach der Bewilligung muss das Vorhaben innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Im Antrag müssen eine Beschreibung des Investitionsvorhabens („Digitalisierungsplan“) sowie entsprechende Angebote beigefügt werden.
  • Keine Förderung von u.a. Standardsoftware, Ersatz- und Routineinvestitionen, erstmalige IKT-Grundausstattung.
  • Die Antragsstellung erfolgt ausschließlich über ein elektronisches Antragsformular.

Weitere Informationen und Antragstellung unter www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html

go-digital

Der Digitalisierungsgutschein des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bietet eine finanzielle Unterstützung von Beratungsleistungen für Unternehmen, um sie in die digitale Zukunft zu begleiten. Im Gegensatz zum Innovations- und Digitalisierungsgutschein NRW ist eine Förderung nicht themenoffenen, sondern nur innerhalb von drei Bereichen möglich: digitalisierte Geschäftsprozesse, digitale Markterschließung und IT-Sicherheit.

Weitere Informationen unter www.bmwi-go-digital.de

go-Inno

Der Innovationsgutschein des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fördert Beratungen zur Vorbereitung und Umsetzung von Produktinnovationen und technischen Verfahrensinnovationen. Dabei geht es vor dem Hintergrund der immer schneller werdenden Innovationszyklen darum, die Unternehmen bei der Identifizierung von Innovationspotentialen, der Erstellung von Realisierungskonzepten sowie beim Projektmanagement zu unterstützen.

Weitere Informationen unter www.innovation-beratung-foerderung.de

Forschungszulagengesetz

Mit dem neuen Forschungszulagengesetz bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine steuerliche Investitionsförderung (Steuergutschrift) für die Forschung und Entwicklung in Unternehmen und Organisationen. Im Zuge des Corona-Konjunkturpakets hat der Bund die Forschungszulage aktuell von 500.000 Euro auf 1 Million Euro pro Jahr verdoppelt und auch die Bemessungsgrenze der Projektkosten von 2 auf 4 Millionen Euro angehoben.

Um die Steuergutschrift zu erhalten, ist ein zweistufiges Verfahren notwendig. Die Unternehmen müssen zunächst unter www.bescheinigung-forschungszulage.de eine Bescheinigung für das FuE-Vorhaben beantragen. Die zuständige Bescheinigungsstelle prüft dabei, ob das Vorhaben die notwendigen Kriterien (Gewinnung neuer Erkenntnisse, originäre Idee, Budgetierbarkeit, Unsicherheiten hinsichtlich des Endergebnisses und Möglichkeit der Reproduzierbarkeit) erfüllt. Mit einem positivem Bescheid kann anschließend der Antrag auf Forschungszulage beim jeweiligen Finanzamt gestellt werden.

Weitere Informationen unter www.fzulg.eu

WIPANO Patentförderung

Das Förderprogramm WIPANO (Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen) unterstützt Unternehmen bei der Beratung zum erstmaligen Erwerb von gewerblichen Schutzrechten für ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt. So soll das kreative Potential kleiner und mittlerer Unternehmen gefördert und gleichzeitig abgesichert werden. Darüber hinaus hilft WIPANO bei der Überführung neuester Forschungsergebnisse in Normen und Standards.

Weitere Informationen unter www.innovation-beratung-foerderung.de

KMU innovativ

Mit der Förderinitiative KMU innovativ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Spitzenforschung im Mittelstand. Der Fokus ist auf Unternehmen gerichtet, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung mit der Vorbereitung und der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten haben, die mit Mitteln des Ministeriums gefördert werden können. Um ihnen diesen Zugang zu vereinfachen, fördert KMU innovativ Vorprojekte und Durchführbarkeitsstudien zur Vorbereitung der Innovation mit bis zu 50.000 Euro.

Weitere Informationen unter www.bmbf.de

Horizont 2020

Horizont 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Ziel ist es, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft sowie eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind entsprechend vielfältig.

Weitere Informationen unter www.horizont2020.de

Innovationsprogramm IGP

Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) fördert marktnahe nichttechnische Innovationen. Somit dürfen neue Technologien in den Projekten, die gefördert werden können, zwar eine Rolle spielen, müssen es aber nicht. Der Fokus liegt vielmehr auf der Neuartigkeit der Problemlösung. Die Vergabe der Förderung erfolgt über themenspezifische Aufrufe zur Projekteinreichung.

Die Frist für die Einreichung von digitalen, datengetriebenen Geschäftsmodellen und Pionierlösungen ist bereits vorbei. Für Juni 2020 ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt. Ein dritter Aufruf soll im vierten Quartal 2020 starten und wird voraussichtlich Innovationen mit einem hohen „Social Impact“ im Bereich Bildung/Informationszugang in den Mittelpunkt stellen.

Weitere Informationen unter www.bmwi.de

Umweltinnovationsprogramm

Das Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums fördert
großtechnische Anlagen mit Demonstrationscharakter. Voraussetzung für die
finanzielle Unterstützung ist daher, dass die geplante Technik in Deutschland
noch nicht angewendet wird oder bekannte Techniken neuartig kombiniert werden.

Weitere Informationen unter www.umweltinnovationsprogramm.de

Ihr Ansprechpartner
Christian Holterhues